Große Luberon-Rundfahrt


Teil 1

Cavaillon - Ménerbes - Lacoste - Bonnieux - Lourmarin - Lauris - Cadenet - Abbey Silvacane - Cucuron - Ansouis - Pertuis

Bild: Große Luberon-Rundfahrt, Karte 1

Ich werde hier die Rundfahrt beschreiben aber nicht die Orte, diese sind verlinkt, sodass Ihr Euch die jeweilige Ortsbeschreibung direkt ansehen könnt. Bilder werde ich auch nur teilweise einfügen, hauptsächlich solche die zwischen den Orten liegen, denn die Bilder der Orte sind in den Ortsbeschreibungen. Auch der Hinweis auf Restaurants, Weingüter etc. findet Ihr dann in der jeweiligen Ortsbeschreibung. Für die große Luberon-Rundfahrt sollte man sich Zeit nehmen. Will man die Orte wirklich besuchen und dabei auch noch etwas sehen, so braucht man für die Rundfahrt wenigstens 10 - 14 Tage. Es sollte ja auch die Zeit sein, sich einfach mal 1 oder 2 Stunden in ein Restaurant oder ein Cafe zu setzten und die Provence zu genießen.  

 

Zu dieser Rundfahrt startet man in der kleinen Stadt Cavaillon, die oft Ausgangspunkt für eine Fahrt in den Luberon ist.

Bild: Cavaillon, Luberon
Blick auf Cavaillon, im Hintergrund der Luberon

 

 

 

 

Von Cavaillon geht es weiter in das schöne Dorf Ménerbes, besonders schön auch im Frühjahr, wenn überall die Kirchbäume blühen. Eine Rundwanderung im Ort sollte Ihr auf jeden Fall einplanen. Und wer gerne einen guten Wein trinkt, solle hier den Weingut-Tipp beachten.

Auch der nächste Ort Lacoste ist mehr als sehenswert. Wenn Ihr Zeit habt fahrt über die D 109 nach Lacoste und besucht die Abbay de St. Hilaire(Beschreibung bei Ménerbes). Im Sommer wird Lacoste natürlich sehr stark besucht sein. Außerdem ist in Lacoste zur Sommerzeit auch Festspielzeit. Wer also zu dieser Zeit da ist, sollte sich zuvor im Office du Tourisme erkundigen (Siehe hierzu Link auf der Ortsseite).

Bild: Ménerbes
Ménerbes zur Kirschblüte
Bild: Lacoste
Lacoste mit Schlossruine
Bild: Bonnieux
Bonnieux

Von Lacoste aus geht es direkt nach Bonnieux. Eines der Bergdörfer des Luberon die man unbedingt gesehen haben sollte. Beachtet auch hier meinen Restaurant-Tipp und insbesondere den Weingut-Tipp. Von Bonnieux aus geht es dann über den Luberon. Wer will kann dort auf der Höhe den Zedernwald (Forêt des Cèdres) erwandern. Auf der gleichen Straße ist ein Abstecher zum Fort de Buoux möglich verbunden mit einer etwas 2 Stunden dauernden Wanderung. Da der Pont Julien an der Hauptstraße nach Apt liegt habe ich diesen in der Rundfahrt für die Rückreise vorgesehen. Das nächste Ziel heißt Lourmarin und ist insbesondere am Freitag ein großes Touristenziel, denn dann ist Markttag. Wer es ruhiger mag der besucht Lourmarin an einem normalen Tag und genießt das schöne Dörfchen.

Bild: Lourmarin
Blick auf Lourmarin und Luberon im Herbst bei Sonnenuntergang

 

 

 

 

Jetzt geht es in Dörfer die nicht mehr so überlaufen sind, und die noch ihren ursprünglichen Charme haben. Es folgt Lauris von wo man einen schönen Ausblick über das Durance-Tal hat. 


Der nächste Ort ist das Bergdörfchen Cadenet. Plan hier ein Mittagessen im Restaurant "Les Aromates" ein. Auch in diesem Ort blickt Ihr weit über die Ebene des Durance-Tal.

Von Cadent aus geht es über die Durance zur Abbaye de Silvacane, welche schon im Departement Bouches du Rhone liegt. Genießt die Stille der Abtei die wirklich sehenswert ist.


Bild: im Tal der Durance
Blick auf den Luberon im Tal der Durance

Zurück geht es dann wieder über die Durance in das Bergdorf Cucuron. Ein Rundgang in dem romantischen Ort ist unbedingt empfehlenswert. 

Bild: Cucuron, Vaucluse, Provence
Cucuron am Feuerlöschteich mit Restaurants

Über Ansouis ebenfalls ein kleiner charmanter Ort geht es weiter nach Pertuis. Wer sich Zeit nimmt, fährt aber vielleicht noch nach La Tour-d´Aigues um das Schloss dort zu besichtigen. Danach geht es dann auf das nahe gelegene Städtchen Pertuis.

Bild: Ansouis
Ansouis

Bild: La Tour d´Aigues
La Tour d´Aigues
Bild: Pertuis
Pertuis am Place de l´Ange

Damit ist man am Ziel des ersten Teils der Rundfahrt, was aber nicht bedeutet, dass dies in einem Tag zu bereisen wäre. Wer alle Orte besucht sollte sich für diesen Teil wenigstens 3 -4 Tage einplanen, andernfalls kann man die Provence nicht genießen. 


Teil 2

Pertuis - Jouques - Grambois - Céreste - Reillanne - Saint-Marin-de-Castillon - Viens - Oppedette - Simiane-la-Rotonde - Rustrel - Saint-Saturnin-lès-Apt

Bild: Große Luberon-Rundfahrt, Karte 2

Der zweite Teil der Tour von Pertuis aus geht wieder über den Luberon auf seine Nordseite. auch hier in diesem zweiten Teil gibt es noch überwiegend Orte die nicht so überlaufen sind wie zu Beginn des ersten Teiles mit Ménerbes, Lacoste, Bonnieux und Lourmarin. Mein Vorschlag ist von Pertuis nach Jouques einem kleinen fast verschlafenen Ort zu fahren. Fahrt entweder auf der Hinfahrt zum Ort oder später bei der Weiterfahrt über den Pont Mirabeau. 

Bild: Pont Mirabeau in der Provence
Pont Mirabeau
Bild: Jouques
Jouques im Herbst

Nachdem Ihr die Durance abermals überquert habt geht es in das kleine Bergdorf Grambois, ein Ort mit ca. 1000 Einwohner, der vom Touristenrummel noch verschont ist. Bei Grambois gibt es für die Sommerreisenden einen Badesee. 

Bild: Grambois, Luberon, Vaucluse, Provence
Grambois
Bild: Badesee bei Grambois
Badesee bei Grambois

Über die D 33 geht es hoch in den Grand-Luberon durch den kleinen Weiler Vitrolles-en-Luberon und weiter über die D 31 nach Céreste. Ihr genießt jetzt herrliche Ausblicke während der Fahrt durch den Luberon.


Bild: Ausblick auf den Luberon
Ausblick auf den Luberon im Herbst

Bild: Vitrolles en Luberon
Vitrolles en Luberon
Bild: im Luberon
Weit reicht der Blick bis zu de schneebedeckten Voralpen

Der nächste Ort ist Céreste, der leider oft nur durchfahren wird und weniger besucht wird. Auch die dortige einsame Prieuré de Carluc wird selten besucht. Wenn Ihr nach dort fahrt, fahrt genau diesen Weg weiter nach Reilanne, schon wegen der schönen Aussicht auf die beiden Orte.

Bild: Céreste
Céreste
Bild: Prieuré de Carluc
Prieuré de Carluc
Bild: Reillanne
Reillanne

Bild: Blick auf den Luberon bei der Fahrt im Herbst nach Viens
Blick auf den Luberon bei der Fahrt im Herbst nach Viens

Von Reillanne geht es einen Teil der Strecke zurück nach Viens. Der Ort ist zweifellos einer der schönsten mittelalterlichen Dörfer zwischen Luberon und Haute Provence. Viele behaupten genauso schön wie Gordes, nur nicht so überlaufen. Im Sommer nehmt den Umweg über den kleinen Ort St-Martin-de-Castillon. Ihr habt da einen schönen Blick auf den Luberon und blühende Lavendelfelder.

Bild: Blick auf den Luberon von St-Martin-de-Castillon
Blick auf den Luberon von St-Martin-de-Castillon
Bild: St-Martin-de-Castillon
St-Martin-de-Castillon

Bild: Viens
Viens
Bild: Gorges de Oppedette
Gorges de Oppedette
Bild: Oppedette
Oppedette

Und wenn man dann so nahe an dem Ort Oppedette und der Gorges de Oppedette ist, sollte man diese Sehenswürdigkeit auch besuchen. Vielleicht will ja jemand von Euch auch durch die Schlucht wandern und dann zum Schluss den absolut verträumten Ort besuchen.

Wieder für den der Zeit hat, empfehle ich noch die Fahrt nach Simiane-la-Rotonde und den Besuch des einmaligen Rosengarten  "Jardin de l´Abbaye de Valsaintes". Zu Blütezeit der Rosen ist dies ein absolutes Muß. 

Bild: Simiane-la-Rotonde
Simiane-la-Rotonde
Bild: Jardin de l´Abbaye de Valsaintes
Jardin de l´Abbaye de Valsaintes

Nun geht es wieder zurück in das Departement Vaucluse nach Rustrel und hier natürlich in das Ocergebirge. Es ist nicht so bekannt wie die Ocerberge in Roussillon, aus meiner Sicht aber interessanter und nicht so überlaufen. Gutes Schuhwerk ist nötig, wenn man die große Runde macht. Und im Sommer unbedingt eine Flasche Wasser ist wichtig. Und plant für die große Tour mal 2-3 Stunden mit Aufenthalt ein. Dann geht es weiter nach Saint-Saturin-lès-Apt. Wer Lust hat besichtigt nicht nur den Ort und geht hoch auf die Burgruine, sondern kann auch noch eine alte Windmühle bewundern.

Bild: Ocerberge in Rustrel
Ocerberge im Winter
Bild: Saint-Saturin-lès-Apt
Saint-Saturin-lès-Apt
Bild: Windmühle bei Saint-Saturin-lès-Apt
Windmühle

Damit sind wir am Ende des zweiten Teiles dieser Tour, die aber noch nicht am Ende ist. Es kommen jetzt ebenfalls wunderschöne Orte, die teilweise aber wegen ihrer Bekanntheit insbesondere im Sommer stärker besucht sind. Dies gilt vor allem für Roussillon, Gordes und die seine Abbaye Sénanque. Bei der Abbaye Sénanque bitte unbedingt zuvor auf die Internetseite gehen und nach den Öffnungszeiten schauen. Evtl. ist sogar eine Reservierung (insbesondere im Hochsommer) erforderlich wenn man in das sehenswerte Kloster will.


Teil 3

Saint-Saturin-lès-Apt - Saignon - Apt - Roussillon - Pont Julien bei Bonnieux - Goult - Gordes - Abbaye Sénanque - Oppéde le Vieux - Robion - Les Taillades - Cavaillon

Bild: Große Luberon-Rundfahrt, Karte 3

Von Saint-Saturin-lés-Apt geht es nach Saignon einem Ort hoch über Apt. Geht hoch auf den Felsen, von dort habt Ihr eine schöne Rundsicht auf das Umfeld und das Dorf. Danach fahrt Ihr dann nach unten in die Stadt Apt, die insbesondere am Samstag wegen des Marktes stark besucht ist.

Bild: Saignon
Saignon mit Luberon
Bild: Apt
Apt

Von Apt geht es nach Roussillon. Der Ort ist wegen seiner mit den Ocerfarben gestrichenen Häusern sehenswert. Ratsam ist es im Sommer sehr früh oder sehr spät dort zu sein, wegen des großen Andrangs. Sicher sind auch die Ocerfelsen mehr im Grünen als in Rustrel sehr schön. 

Bild: Roussillon
Roussillon
Bild: In den Ocerfelsen von Roussillon
In den Ocerfelsen von Roussillon

Die Fahrt geht weiter entweder direkt nach Goult, wenn man den Pont Julien schon gesehen hat. Zu besichtigen ist ein kleines Dorf mit einer Windmühle an seinem höchsten Punkt. Von Goult aus geht es dann in den wohl bekanntesten Ort im Luberon nach Gordes. Schaut Euch für Gordes einfach die 5 Seiten an die es hier auf der Webseite gibt. Ich verzichte deshalb auch hier auf Bilder aus Gordes, denn auf den 5 Seiten gibt es viel mehr zu sehen. Hier die 5 Seiten, Gordes, Gordes Village des Bories, Gordes Abbaye Notre Dame de Senanque, Gordes Ölmühle, Gordes St. Pantaléon. Beachtet meine Hinweise zu Gordes wie oben angeführt.

Jetzt empfehle ich Euch einen kleinen alten Ort im Luberon, Oppéde le Vieux. Er ist nicht überlaufen, aber absolut sehenswert.

Bild: Oppede le Vieux
Oppéde le Vieux
Bild: Oppede le Vieux
Oppéde le Vieux

Nachdem Ihr Oppéde le Vieux besichtigt habt, fahrt nicht auf die Hauptstraße nach Cavaillon sondern auf den kleinen Straßen nach Maubec, und dann nach Robion jeweils in den alten Ortsteil. Auf dem Rückweg an den Ausgangsort Cavaillon könnt Ihr Euch noch den kleinen Weiler in Les Taillades ansehen.

Bild: Maubec im Vaucluse
Maubec
Bild: Robion
Robion
Bild: Les Taillades
Les Taillades

Wer aber nicht nur Besichtigen will kann natürlich auch im Luberon wandern. Einige Wanderung habe ich hier ja schon vorgeschlagen, wie z. B. den Zedernwald bei Bonnieux, oder auch in der Gorges de Oppedette. Aber auch die Wanderung in den Ocerbergen ist bei der Rundfahrt dabei. Wer noch mehr wandern will findet die Vorschläge bei den Orten, so in Robion und in Les Taillades. 

Eine besondere Wanderung im Luberon habe ich aber noch. Es ist eine spektakuläre Wanderung in der engsten Schlucht des Luberon, im Gorges de Régalon. Wenn Ihr diese Wanderung machen wollt, fahrt entweder von Lauris Richtung Cavaillon oder von Cavaillon Richtung Lauris. Die Schlucht liegt mitten auf dem Weg, ein etwas unbedeutendes Hinweisschild zeigt den Weg zum Parkplatz. 

 

Jetzt wünsche ich Euch viel Spaß und viel Freude bei der Rundfahrt.