Orange

 

Bild: Amphitheater Orange

Amphitheater, UNESCO-Weltkulturerbe


Hier der Link zum Office de Tourisme, mit Stadtplan.


Hier der Link zum https://www.theatre-antique.com/de sogar in Deutscher Sprache.


Hier sind auch Bilder und Beschreibungen zu dem was Ihr sehen könnt.



Sehenswürdigkeiten und Beschreibung Orange, Provence

 

Orange, das Tor zum französischen "Midi", hat zwei prächtige Sehenswürdigkeiten  aus der Römerzeit, beide sind Weltkulturerbe, den Triumphbogen und das antike Theater. Der römische Kaiser Augustus gründete hier 35 v. Chr. eine Veteranensiedlung für die II. Gallische Legion. Er war es der eine neue Stadt plante nach einem regelmäßigen Grundriss und öffentlichen Bauten. Die sogenannten guten Grundstücke wurden den Veteranen zugeteilt. Die weniger interessanten wurden vermietet, de Rest bleib Allgemeinbesitz. Orange erlebte eine Zeit des Wohlstandes bis zum Jahre 412, als die Stadt von den Westgoten geplündert wurde. Kurze Zeit war Orange auch Bischofssitz. Im 12. Jh. wurde Orange Sitz eines kleinen Fürstentum, mitten im Comtat Vennaissin (Grafschaft). Fürst Raimbaut d´Orange war ein bekannter Troubadour. Aufgrund von Heiraten und Erbschaften gelangt das Fürstentum an die Familie des Baux (Les Baux-de-Provence) und fiel 1544 an Wilhelm I. von Nassau. Der Prinz von Oranien ging als erster Stadthalter der Niederlande in die Geschichte seines Landes ein. Orange entschied sich für die Reformation und wurde dadurch von der Härte der Religionskriege getroffen, ohne allerdings seine Autonomie zu verlieren.

Moritz von Nassau ließ die Stadt im Jahre 1622 mit einer Mauer umgeben und baute ein geräumiges Schloss. Leider wurden dazu die Steine der römischen Baudenkmäler genutzt. Alles wurde zerstört bis auf das innerhalb der Festungsmauern liegende antike Theater und den Triumphbogen.


Beschreibung des Amphitheater in Orange, Théâtre antique d´Orange

Die Hauptsehenswürdigkeit ist zweifellos das Amphitheater oder auch Théâtre antique d´Orange. Es gehört zum Pflichbesuch in Orange.

Bild: Amphitheater Orange

Die durch die Plünderung fehlenden Sitzreihen wurden im Rahmen einer Restaurierung durch Betonstufen ersetzt. So kann das Theater zu seinen heutigen Vorführungen bis zu 9000 Besucher fassen.

Bild: Amphitheater Orange, Provence
Bild: Amphitheater Orange, Provence

Oben der Eingang zum Theater, rechts in den Arkadengängen. Im Innern sind Ausstellungen zum Theater, seinen Aufführungen und Videos zu sehen. Zur Besichtigung des Theater erhaltet Ihr übrigens einen Audioguide mit deutscher Sprache.


Hier ein Link zum Théâtre Antique & Musée, hier könnt Ihr auch Karten bestellen. Kurze Videos der Vorstellungen sind ebenfalls anzuschauen.

Bild: Amphitheater Orange Provence

Blick auf die Bühnenwand. Es ist die Einzige, der römischen Theater noch erhalten Wand. Sie beeindruckt durch eine Höhe von 36 m und 103 m Breite. In den oberen Etagen sieht man zwei Reihen von vorkragenden Steinen, die früher die Masten für ein Sonnensegel trugen. Im untern Bereich sieht man 19 Arkaden. Durch sie gelangte man zu den Kulissen und Logen. Auf dem Bild links und oben ist das Glasdach zu sehen, das 2006 zum Schutz der Bühnenwände und zur Installation einer Beleuchtung montiert wurde.

Bild: Amphitheater Orange, Provence

Die Bühnenwand war gleich hoch wie die Zuschauerränge. Es war reich mit Marmor, Stuck, Mosaiken, Säulenreihen und Nischen mit Statuen geschmückt. Heute ist leider nur noch die Figur von Augustus 3,55 m hoch zu sehen. Es ist eine Nachbildung und nicht mehr das Original.

Bild: Amphitheater Orange, Provence


Beschreibung des Arc de Thriomphe - Triumphbogen - in Orange

Den Triumphbogen findet man im Norden der Stadt an der ehemaligen Via Agrippa. Er mißt eine Höhe von ca. 19,20 m und eine Breite von ca. 19,60 m. Die Tiefe ist ca. 8,40 m. Die Nordseite ist die welche am besten erhalten ist. Die drei Durchgänge sind von Säulen gerahmt, der Mittlere trägt auf dem Giebel ein doppeltes Attikageschoss. Ursprünglich krönte das Bauwerk ein Quadriga die von zwei Trophäen flankiert wurde.

Bild: Arc de Triomphe in Orange, Triumphbogen in Orange
Arc de Triomphe Triumpfbogen, Südseite
Bild: Arc de Triomphe in Orange, Triumphbogen in Orange
die besser erhaltene Nordseite
Bild: Arc de Triomphe in Orange, Triumphbogen in Orange
Decke im innern Bogen
Bild: Arc de Triomphe in Orange, Triumphbogen in Orange

Bild: Arc de Triomphe in Orange, Triumphbogen in Orange


Beschreibung der Cathédrale Note-Dame in Orange

Orange wurde erst relativ spät (1107) zum Bistum erhoben. Diese Ernennung war der Grund für den Bau der Cathédrale. Während der Religionskriege wurde der romanische Bau stark beschädigt, danach aber teilweise wiederaufgebaut. Das Kirchenschiff ist von sieben Seitenkapellen umgeben und endet in einem quadratischem Chor.  Eine Orgel, deren Wiederaufbau dank der Unterstützung verschiedner Organisationen geplant ist überragt das Eingangsportal. Der Glockenturm hat 4 Glocken aus den Jahren 1338, 1637, 1856 und 1871. Außerdem verfügt die Cathédrale über sehr schöne Fenster (siehe unten). Zur Weihnachtszeit ist eine Krippe mit Santons zu bewundern.

Bild: Chor der Cathédrale Notre-Dame in Orange
Chor der Cathédrale Notre-Dame


Bilder der Stadt Orange

Bild: Theater und Oper in Orange
Theater und Oper in Orange
Bild: Orange, Hôtel de Ville
Hôtel de Ville aus dem 17. Jh.

Bild: Orange
Kreisel mit Touristenbüro
Bild: Rue Victor Hugo, Orange
Geschäftsstraße Rue V. Hugo, Richtung Triumphbogen
Bild: Orange
das Flüsschen Meyne fließt durch Orange
Bild: Orange
überbaute Straße

Bild: Glockenturm auf dem Hôtel de Ville in Orange
Glockenturm auf dem Hôtel de Ville
Bild: Orange
Seitengasse

Bild: Orange
Fassade eines Santongeschäft
Bild: Orange, Place des Fréres Mounet
Denkmal am Place des Fréres Mounet
Bild: Orange
Theater und Oper
Bild: Eglise Saint Florent in Orange
Eglise Saint Florent
Bild: Eglise Saint Florent in Orange
Turm der Eglise Saint Florent


Musée municipal

Hier bekommt man viel Information zu römischen Geschichte und die Provence. In einem Saal sind die zusammengefügten Fragmente des römischen Katasterplans von Orange zu sehen. Historiker entdeckten auf den Marmortafeln Straßennetz, und topografische Details wie Straßen, Berge Flüsse und Sümpfe,  sowie Anmerkungen zum juristischen und fiskalischen Status der Ländereien.

 

Den Eintritt zum Museum löst Ihr gemeinsam mit der Eintrittskarte zum Theater. Leider liegen mir hier keine eigenen Bilder vor.