Villeneuve-lès-Avignon

 

Bild: Blick auf Villeneuve-lès-Avignon mit Fort St.-André von Avignon aus gesehen
Blick auf Villeneuve-lès-Avignon mit Fort St.-André von Avignon aus gesehen

Hier kommt Ihr auf die Webseite der Stadt oder des Touristenbüros, wie Ihr wählt.

 

Auf der Seite des Touristenbüros findet Ihr ein interessantes Video das den Pont St.-Bénézet in 3 D Animation zeigt wie er ursprünglich aussah. Insgesamt eine hervorragende Seite in Deutsch. Klickt bei den Sehenswürdigkeiten auf die Bilder, dann zeigen sich div. Ansichten. Auch findet Ihr alle Öffnungszeiten der Sehenswürdigkeiten mit den Eintrittspreisen. Es gibt Eintrittskarten als Kombikarte für alle Besichtigungen.



Sehenswürdigkeiten und Beschreibung Villeneuve-lès-Avignon

Wir waren im November 2014 erstmals in Villeneuve-lès-Avignon und haben sofort bereut, dass wir nicht schon längst dort waren. Der Besuch ist für uns Anlass den Ort wieder zu besuchen, denn wir haben an diesem Tag leider nicht alles besichtigen können, da einige der Sehenswürdigkeiten schon in der Winterpause waren. 

Dass die Rhône einerseits trennenden, anderseits aber auch verbindenden Charakter hat, wird bei den beiden Städten Avignon und Villeneuve-lès-Avignon sehr deutlich. Schon die oben angesprochene 3 D Animation zur Pont St.-Bénézet zeigt dies sehr eindeutig. Über diese Brücke haben der päpstliche Hof ihre Sommerresidenzen ( sogenannte Livrées) erreicht. Die Brücke wurde vom Tour de Philippe le Bel ( erbaut 1307) überwacht. Der Turm war gleichzeitig der Zugang zur Brücke. Wegen des herrlichen Ausblicks wird geraten den Turm auf jeden Fall zu besuchen, aber Achtung, auf dem Parkplatz vor dem Turm wird man ab und zu von Dieben beobachtet. Wenn man in den Turm geht, passiert es. Dann gibt es unter Umständen einen schnellen Einbruch. Wir haben es selbst mit dem eigenen Auto erfahren. Also lasst nichts im Auto, und so Einblick lassen, das man sieht im Auto ist nichts, das man stehlen kann.


Tour de Philippe le Bel

Bild: Tour de Philippe le Bel in Villeneuve les Avignon

 

 

 

 

 

Der Wachturm aus dem 13. Jahrhundert war Teil einer Verteidigungsanlage, mit einer wesentlichen strategischen Bedeutung und sollte die Macht des Königs gegenüber den Päpsten in Avignon demonstrieren. Er wurde der Zugang zur Brücke nach Avignon. Im Erdgeschoss ist die Kasse und in zwei weiteren Stockwerken im Turm sind teilweise Ausstellungen aber auch die Geschichte des Turms beschrieben. Achtet auf die Fresken aus dem 16. Jh. die leicht wegen der schwachen Beleuchtung übersehen werden. Vom Turm auf der oberen Plattform hat man einen wunderschönen Ausblick auf das umliegende Land und auch das gegenüber liegende Avignon.

 

Schaut Euch auch das oben erwähnte 3 D Video an.

 

 

Bild: Blick vom Tour de Philippe le Bel auf Fort Saint Andre in Villeneuve les Avignon
Blick vom Tour de Philippe le Bel auf Fort Saint Andre

Wir sind weiter gefahren auf einen Parkplatz an der Avenue Charles de Gaulle, (Place Ch. David) unterhalb des Fort St. André, und haben dann die Stadt zu Fuß besichtigt, was sehr leicht möglich ist. Der Weg führte und dann direkt am Office de Tourisme vorbei in die Innenstadt.

Bild: Villeneuve-lès-Avignon
Fußweg in die Innenstadt
Bild: Fußweg in die Innenstadt von Villeneuve-lès-Avignon, im Hintergrund der Turm der Èglise Notre-Dame
Fußweg in die Innenstadt im Hintergrund der Turm der Èglise Notre-Dame

Im Ort sind überall Hinweisschilder, sodass alle Sehenswürdigkeiten sehr gut zu finden sind. Schnell waren wir an der Église Collégiale Notre-Dame, die leider geschlossen war, da sie renoviert wird. Deshalb habe ich hier keine Bilder aus dem Innern.

Bild: Villeneuve-lès-Avignon
öffentliches Gebäude auf dem Weg zur Innenstadt
Bild: Place Saint Pons mit Marienstatue in Villeneuve-lès-Avignon
Place Saint Pons mit Marienstatue


Église Collégiale Notre-Dame

Die Stiftskirche wurde 1333 von Kardinal Arnaud de Via, dem Neffen des Papstes Johannes XXII mit einem schönen Kreuzgang erbaut. Die Kirche mit einem Wehrturm verfügt über bemerkenswerte Ausstattungsstücke, so das Gemälde des Heiligen Bruno von Nicolas Mignard. Ebenfalls das Grab des Kirchengründers Kardinal Arnaud de Via mit der originalen Liegefigur aus dem 14. Jh. und eine Kopie der berühmten Pietà, deren Original seit 1904 im Louvre zu sehen ist, sowie eine Kreuzigung von Reynaud Levieux über dem Choreingang.

Bild: Èglise Collégiale Notre-Dame in Villeneuve-lés-Avignon
Èglise Collégiale Notre-Dame
Bild: Villeneuve-lés-Avignon Kreuzgang
im Kreuzgang
Bild: Villeneuve-lés-Avignon
im Kreuzgang
Bild: Kirchenportal Villeneuve-lés-Avignon
Das Eingangsportal der Kirche
Bild: Villeneuve-lés-Avignon
Kreuzgang mit Turm
Bild: Seitenkapelle mit Fresken im Kreuzgang in Villeneuve-lés-Avignon
Seitenkapelle mit Fresken im Kreuzgang

Bild: Kreuzgang in der Èglise Notre-Dame in Villeneuv-lés-Avignon
im Kreuzgang

Bild: Musée muncipal Pierre-de-Luxembourg in Villeneuve-lés-Avignon

 

 

 

 

 

 

Unser Weg führte uns vorbei am Musée muncipal Pierre-de-Luxembourg (welches wir am Nachmittag besuchten) an zahlreichen schönen Häusern und Palästen vorbei durch die Rue de la République zur Chartreuse pontificale du Val de Bénédiction.

Bild: Haus in der Rue de la République in Villeneuve-lés-Avignon
Haus in der Rue de la République
Bild: Villeneuve-lés-Avignon
Rue de la République


Chartreuse pontificale du Val de Bénédiction

Für die Besichtigung sollte man sich viel Zeit nehmen, denn die Kartause ist das größte Kartäuserkloster in Frankreich, und sicher auch eines der großartigsten dieses Ordens. Der Ursprung der Kartause im Tal des Segens geht auf den Willen des Papstes Innozenz VI. zurück. Im Jahre 1352 schenkte er dem Orden seinen Palast mit Grund und Boden. Er dankte damit dem Ordensgeneral der Kartäuser, der aus Bescheidenheit die Papstkrone abgelehnt hatte, und dadurch Innozenz die Thronbesteigung sicherte. Der Papst ließ das Kloster zügig erstellen, und vertraute die Dekoration seiner Privatkapelle dem Künstler Matteo Giovannettan, der die Fresken auch im Papstpalast gefertigt hatte. 1362 wurde Innozenz, der eine starke Bindung zu der Kartause hatte, begraben. Sein Mausoleum (Marmorgrabmal) ist in der Kirche zu sehen.

 

Kardinal Pierre Selva de Montirac, der Neffe des Papstes legte einen dritten Kreuzgang, den Cloitre St.-Jean, mit Wohnungen für 12 weitere Mönche an. Im Laufe der Jahrhunderte nahm die Kartause an Einfluss und Reichtum zu. Fortwährend wurde sie verschönert, vor allem durch Francois Des Royers de la Valferniére. Während der Französischen Revolution wurde das Kloster aufgeteilt und verkauft, einschließlich seiner Einrichtungen wie Bibliothek und Kunstwerke. Erst im 20. Jh. wurde mit der Wiederherstellung begonnen. 1909 nahm der Staat die Sanierung des Klosters auf. Heute ist die Kartause fast vollständig restauriert. 1973 wurde ein den Künstlerresidenzen gewidmetes Kulturzentrum eingerichtet.

Bild: Eingangsportal (Portal de la Valfenière) zur Chartreuse du Val-de-Bénédiction in Villeneuve-lés-Avignon
Eingangsportal zur Kartause (Portal de la Valfenière)
Bild: Kartause in Villeneuve-l´s-Avignon
Innenhof vor dem eigentlichen Eingang (Allée des Mûriers)
Bild: Eingangsportal Kartause Villeneuve-lés-Avignon
Eingangsportal von der Rückseite

Auf einem vorgegebenen Rundgang erreicht man nach dem Empfang zuerst den Eingang zu Kirche.

Bild: Eingang zur Kirche der Kartause in Villeneuve-lés-Avignon
Eingang zur Kirche
Bild: Kartause in Villeneuve-lés-Avignon
Kirchenschiff mit eingestürzter Apsis erbaut 1353, mit dreijochigem Gewölbe, von 1360 an wurden Seitenkapellen hinzugefügt.
Bild: Kartause in Villeneuve-lés-Avignon
facettenartige Verstrebungen in den Spitzbögen
Bild: Eingangstür zur Kirche der Chartreuse Pontificale du Val de Bénédiction in Villeneuve-lés-Avignon
Eingangstür der Kirche
Bild: Kirche der Chartreuse Pontificale du Val de Bénédiction
wenige Verzierungen wie diese Rosetten sind übrig
Bild: das Grabmal des Papstes Innozenz VI. aus weißem Marmor auf einen Sockel des Steines von Pernes.
Das Grabmal des Papstes Innozenz VI. aus weißem Marmor auf einen Sockel des Steines von Pernes.

Im rechten zweiten Kirchenschiff gibt es einen 3 D-Bereich, der in Animationen zeigt wie die Kirche und das Kloster in früheren Zeiten aussah.

Bild: 3 D-Bilder der Kirche in der Chartreuse Pontificale du Val de Bénédiction
so soll die Kirche ausgesehen haben
Bild: Kirche der Kartause in Villeneuve-lés-Avignon
Restauration
Bild: Model der Kartause
Modell der Kartause mit Annimationspunkten

Bild: Kreuzgang der Kirche der Chartreuse Pontificale du Val de Bénédiction in Villeneuve-lés-Avignon
nach der Kirche geht es weiter in den Kreuzgang der Kirche (Petit Cloître)

Vom Kreuzgang der Kirche (Petit Cloître)  gehen jeweils Räume in den Kapitelsaal, die Sakristei, und zum Friseurraum.

Bild: Chartreuse Pontificale du Val de Bénédiction in Villeneuve-lés-Avignon
Bild: Eingang zur Sakristei, Chartreuse Pontificale du Val de Bénédiction in Villeneuve-lés-Avignon
Messnerhof mit Brunnen aus dem 18. Jh.

 

 

 

Unmittelbar an den kleinen Kreuzgang schließt der große Kreuzgang des Friedhofes (Cloître du Cimetere) an. Er hat eine Größe von 20 m X 80 m und hier liegen ebenfalls die Zellen der Mönche, siehe Fotos unten.

Bild: Chartreuse Pontificale du Val de Bénédiction in Villeneuve-lés-Avignon
Bild: Chartreuse Pontificale du Val de Bénédiction in Villeneuve-lés-Avignon
Bild: Sakristei in Chartreuse Pontificale du Val de Bénédiction in Villeneuve-lés-Avignon
Sakristei
Bild: Chartreuse Pontificale du Val de Bénédiction in Villeneuve-lés-Avignon
am Ende des Kreuzgangs der Kirche hat man einen schönen Blick auf den Glockenturm

Bild: Chartreuse Pontificale du Val de Bénédiction in Villeneuve-lés-Avignon, hier großer Kreuzgang
Der große Kreuzgang mit den Eingangstüren der Mönchszellen, diese werden heute von Schriftstellern bewohnt.
Bild: Chartreuse Pontificale du Val de Bénédiction in Villeneuve-lés-Avignon
Der Große Kreuzgang vom Friedhof aus gesehen
Bild: Chartreuse Pontificale du Val de Bénédiction in Villeneuve-lés-Avignon
Eingang zur Mönchszelle
Bild: Chartreuse Pontificale du Val de Bénédiction in Villeneuve-lés-Avignon
Friedhof mit Blick zur Kirche

Am Nordende des Kreuzganges kommt man zum Waschhaus, dessen Brunnen und Kamin zum Trocknen der Wäsche noch zu sehen sind. Angebaut ist auch ein kleines Gefängnis. Aufgrund der Architektur und eingebauter Luken konnten die Insassen dem Gottesdienst in einer kleinen Kapelle im ersten Stock folgen. Alchimie, persönlicher Besitz und der unerlaubte Umgang mit Frauen wurde mit Arrest bestraft. Auch Mönche die ihre Klosterexistenz infrage stellten wurden hier eingesperrt.


Bild: Waschhaus mit Brunnen und Kamin in der Chartreuse Pontificale du Val de Bénédiction in Villeneuve-lés-Avignon
Waschhaus mit Brunnen und Kamin
Bild: Chartreuse Pontificale du Val de Bénédiction in Villeneuve-lés-Avignon
Nebenräume im Waschhaus
Bild: Chartreuse Pontificale du Val de Bénédiction in Villeneuve-lés-Avignon
Der Waschhausgarten
Bild: Chartreuse Pontificale du Val de Bénédiction in Villeneuve-lés-Avignon
Zelle im Gefängnis mit Luke
Bild: Chartreuse Pontificale du Val de Bénédiction in Villeneuve-lés-Avignon
Kapelle im Gefängnis mit Luken
Bild: Chartreuse Pontificale du Val de Bénédiction in Villeneuve-lés-Avignon
im Nordwesten des Kreuzgang befindet sich ein Geruchsgarten
Bild: Chartreuse Pontificale du Val de Bénédiction in Villeneuve-lés-Avignon
Zelle im Gefängnis
Bild: Chartreuse Pontificale du Val de Bénédiction in Villeneuve-lés-Avignon
Luke um den Gottesdienst aus der Zelle zu verfolgen

Vom Westflügel gelangt man in eine kleine Totenkapelle in welcher ein 3D-Bereich Erklärungen zur Freskenkapelle, die gegenüber liegt gibt. Sie war die Kapelle der "Livrée" von Innozenz VI. Die sehenswerten Fresken von Matteo Giovanetti zeigen Szenen aus dem Leben Jesus und Johannes des Täufers.


Totenkapelle, hier wurden die verstorbenen Mönche gewaschen und mit einem Leichentuch bekleidet. Vor der Beerdigung hielten die Mönche hier die Totenwache.

Bild: Chartreuse Pontificale du Val de Bénédiction in Villeneuve-lés-Avignon
3D-Erklärung die Ikonografie der Kapelle

 

Zur Vergrößerung der Bilder, und zum besseren Lesen einfach auf die Bilder klicken.

Bild: Chartreuse Pontificale du Val de Bénédiction in Villeneuve-lés-Avignon
3D-Erklärung der Künstler
Bild: Chartreuse Pontificale du Val de Bénédiction in Villeneuve-lés-Avignon
3D-Erklärung, die Technik

Bild: Frekenkapelle in der Chartreuse Pontificale du Val de Bénédiction in Villeneuve-lés-Avignon
Freskenkapelle
Bild: Freskenkapelle in der Chartreuse Pontificale du Val de Bénédiction in Villeneuve-lés-Avignon
Freskenkapelle
Bild: Freskenkapelle in der Chartreuse Pontificale du Val de Bénédiction in Villeneuve-lés-Avignon
Bild: Freskenkapelle in der Chartreuse Pontificale du Val de Bénédiction in Villeneuve-lés-Avignon
Bild: Chartreuse Pontificale du Val de Bénédiction in Villeneuve-lés-Avignon
Bild: Freskenkapelle in der Chartreuse Pontificale du Val de Bénédiction in Villeneuve-lés-Avignon
Bild: Chartreuse Pontificale du Val de Bénédiction in Villeneuve-lés-Avignon

Man verlässt dann den Kreuzgang, vorbei an einem sechseckigen Turm der Bäckerei, und kommt zum nächsten Kreuzgang in den Außenbereich zum Cloître St-Jean von welchem die Flügel nicht mehr vorhanden sind. Zwar sind noch mehrere Mönchszellen vorhanden, sie werden heute aber teilweise für die Gastronomie genutzt. Mitten auf dem Platz steht ein mächtiger und schöner Brunnen aus dem 18. Jh. Heute gibt es an diesem Platz ein Cafe und ein Sommerrestaurant für die Besucher. Der Rundgang durch dieses interessante und sehenswert Kloster ist damit beendet.

Bild: Freskenkapelle in der Chartreuse Pontificale du Val de Bénédiction in Villeneuve-lés-Avignon
sechseckiger Turm im Hintergrund das Fort St. André
Bild: Freskenkapelle in der Chartreuse Pontificale du Val de Bénédiction in Villeneuve-lés-Avignon
Brunnen aus dem 18. Jh.

Bild: Freskenkapelle in der Chartreuse Pontificale du Val de Bénédiction in Villeneuve-lés-Avignon
Brunnen, links ein Cafe für die Besucher
Bild: Freskenkapelle in der Chartreuse Pontificale du Val de Bénédiction in Villeneuve-lés-Avignon
Brunnen, im Hintergrund die ehemaligen Mönchszellen, links ein Restaurant im Sommer für die Besucher

Fort Saint André mit Jardins de l´Abbaye Saint André

Nach dem Mittagessen haben wir dann das Fort besucht, leider ohne den Garten, da dieser im November schon geschlossen ist. Trotzdem hat sich der Besuch schon wegen der traumhaften Aussicht auf das gesamte Umfeld gelohnt. Es ist eine befestigte Ringmauer mit Wachtürmen und monumentalem Tor, das von zwei Zwillingstürmen flankiert wird. Im 14. Jh.  wurde es von König Philipp d. Schönen erbaut, um seine königliche Macht gegenüber dem Gebiet des Reiches und der Päpste in Avignon zu betonen. Es schützte weiterhin die Benediktinerabtei und das kleine Dorf Saint-André. Über eine romantische Straße (Montée du Fort) mit schönen alten Häusern erreicht man das Fort.

Bild: Straße in Villeneuve lés Avignon
Montée du Fort
Bild: Fenster in  Villeneuve-lés-Avignon
schönes Fenster
Bild: Villeneuve-lés-Avignon
Haus in der Montée du Fort
Bild: Villeneuve-lés-Avignon
Heiligenfigur an der Hausfassade

Bild: Villeneuve-lés-Avignon Fort Sait-André
Fort Saint André
Bild: Fort Saint André in Villeneuve-lés-Avignon
Tor als einziger Zugang zum Fort
Bild: Fort Saint André in Villeneuve-lés-Avignon
Wege im Innern des Fort, link der Garten der Abtei
Bild: Fort Saint André in Villeneuve-lés-Avignon
Tor mit doppeltem Fallgitter

Das Fort hat ein Befestigungssystem von 750 m Mauern und Türmen. In Bodennähe befinden sich Schießscharten und oben auf den Mauern aus Brustwehren mit Bogenschießscharten zur Verteidigung des Fort. Sogar Latrinen und Kamine im Châlet und den Wachhäuschen der Wehrgänge waren vorhanden.


Bild: Blick vom Fort Saint André in Villeneuve-lés-Avignon
weit reicht der Blick über die Mauern des Fort Richtung Avignon dem Luberon und den Alpilles
Bild: Chapelle de Belvezet im Fort Saint André in Villeneuve-les-Avignon
Chapelle de Belvezet innerhalb des Fort
Bild: Fort Saint André in Villeneuve-lés-Avignon
Decke im Tour des Masques
Bild: Fort Saint André in Villeneuve-lés-Avignon
im Tour des Masques

Bild: Fort Saint André in Villeneuve-lés-Avignon
Die insgesamt 750 m lange Mauer um das Fort weist ein doppeltes Wehrsystem aus dem 14. Jh. auf.
Bild: Fort Saint André in Villeneuve-lés-Avignon
Wehrgang
Bild: Fort Saint André in Villeneuve-lés-Avignon
Blick auf Abbaye Saint André innerhalb des Fort
Bild: Fort Saint André in Villeneuve-lés-Avignon
Bick auf das Innengelände des Fort mit Chapelle de Belvezet

Bild: Blick vom Fort Saint André auf Villeneuve-lés-Avignon
und der Blick auf Villeneuve-lés-Avignon, links der Tour Pilippe le Bel
Bild: Fort Saint André in Villeneuve-lés-Avignon
mittelalterliche Toilette im Innern
Bild: Fort Saint André in Villeneuve-lés-Avignon
Saal Vignuier war Sitz des Gerichtshofes


Musée muncipal Pierre-de-Luxembourg

Das Museum befindet sich im Palais aus dem 17. Jh. des früheren Kardinal Annibal de Ceccano. Auf vier Stockwerken sind großartige Kunstwerke zu sehen.

Bild: Musée muncipal Pierre-de-Luxembourg
Bild: Musée muncipal Pierre-de-Luxembourg

 

 

Hier zu sehen eine Madonna aus farbig gefasstem Elfenbein aus dem 14. Jh. Die Figur ist unter Einbeziehung der Krümmung eines Stoßzahn geschnitzt.

 

Unten eine doppelgesichtige Madonna aus Alabaster ebenfalls aus dem 14. Jh.


Bild: Musée muncipal Pierre-de-Luxembourg
Bild: Musée muncipal Pierre-de-Luxembourg


Bild: Musée muncipal Pierre-de-Luxembourg
Kreuzigung von Philippe de Champaigne 1644-1646
Bild: Musée muncipal Pierre-de-Luxembourg
Jesus im Tempel von Nicolas Mignard 1649
Bild: Musée muncipal Pierre-de-Luxembourg
Heimsuchung von Philippe de Champaigne um 1644

Bild: Marienkrönung von Enguerrand Quartons 1453-1454 im Musée muncipal Pierre-de-Luxembourg in Villeneuve-lés-Avignon
Die Marienkrönung von Enguerrand Quartons 1453-1454

Beschreibung der Marienkrönung von Enguerrand Quarton

Der Maler Enguerrand Quartons erhielt 1453 den Auftrag für ein Bild der Marienkrönung von dem Kanoniker Jean de Montagnac der Kirche St-Agricol in Avignon. Der Maler interpretierte die ursprünglichen Angaben seines Auftraggeber aber sehr eigenwillig. Man nimmt an das die eigentlichen Auftraggeber die Kartäuser waren, die nur den Weltgeistlichen und Förderer sowie Vertrauten de Montagnac eingeschaltet hatten.

 

Auf der großartigen Tafel sind himmlische und irdische Sphäre streng getrennt. Die irdische macht ca. ein Viertel des Bildes aus. Eine zentrale, vermittelte Position zwischen Himmel und Erde nimmt das Kreuz Christi ein, das von einem Mitglied des Kartäuserordens ehrfürchtig verehrt wird. Die Toten stehen aus ihren Gräbern auf und werden zur Seeligkeit oder Verdammnis geführt. Engel, Propheten und Heilige umrahmen die in Gold und Rot gefasste Szene der Aufnahme Mariens in den Himmel und ihre Krönung. Maria ist eingebunden in Sphäre des Göttlichen, die sich in der Dreifaltigkeit darstellt. Dabei sind Vater und Sohn als völlig gleiche Personen dargestellt. Ihre Münder sind durch die Schwingen mit dem Heiligen Geist verbunden.

Marienkrönung von Enguerrand Quartons 1453-1454
Linke Seite unten
Marienkrönung von Enguerrand Quartons 1453-1454
Rechte Seite unten

Marienkrönung von Enguerrand Quartons 1453-1454
Marienkrönung
Bild: Bild die Grablegung von Simon de Chalons im Musée muncipal Pierre-de-Luxembourg
Grablegung von Simon de Chalons
Bild: Musée muncipal Pierre-de-Luxembourg
Kreuzigung von Reynaud Levieux 1651
Bild: Musée muncipal Pierre-de-Luxembourg
Die Heilige Familie von Reynaud Levieux 1651
Bild: Musée muncipal Pierre-de-Luxembourg
Das Martyrium der Gekreuzigten Maler unbekannt von 1628
Bild: Musée muncipal Pierre-de-Luxembourg
Augustinus und das Jesuskind von Jaques-Ignace Parrocel 18.Jh.
Bild: Musée muncipal Pierre-de-Luxembourg
Beweinung Christus durch die Engel von Reynaud Levieux 1651

Bild: Musée muncipal Pierre-de-Luxembourg
Villeneuve-lés-Avignon von William Marlow 1766 -1768

Bild: Chapelle des Pénitents Gris in Villeneuve-lés-Avignon
Chapelle des Pénitents Gris hätten wir gerne besichtigt, aber sie war verschlossen

Bild: Villeneuve-lés-Avignon
ein letztet Blick vom Parkplatz auf das Fort, wir werden wieder kommen