Salon-de-Provence

 

Bild: Salon-de-Provence, Fontaine moussue am Place Crousillat
Fontaine moussue am Place Crousillat

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Beschreibung der Sehenswürdigkeiten mit Stadtplan
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Tipp:



Am letzten Juni-Wochenende historisches mittelalterliches  Fest mit Trobadoure, Tanz und Musik.



Sehenswürdigkeit und Beschreibung Salon-de-Provence

Salon-de-Provence zeigt das typische Bild einer provenzalischen Stadt. Malerische Plätze, kleine Cafés, enge Gassen, aber auch schöne Boulevard, sowie prächtige Häuser und viele Brunnen. Wir haben uns in der Stadt mit Schick und einer gewissen Eleganz wohl gefühlt. Berühmt wurde Salon-de-Provence, da hier der Astrologe Nostradamus wohnte. In der Altstadt gibt es ein Museum (beschrieben weiter unten auf dieser Seite "Maison de Nostradamus") das ihm gewidmet ist. Nostradamus ist in der gotischen Stiftskirche "Collégiale St-Laurent begraben. Sehenswert ist das Château de l´Empéri. Die Burg liegt auf einem Hügel im Zentrum der Altstadt. Das "Musée de l´Empéri" in dem Château zeigt ca. 10000 Exponate im militärischen Bereich wie Uniformen,  Pferdegeschirr, Flaggen, Orden, unterschiedliche Waffen, Stiche und Drucke, Figuren mit militärischer Vergangenheit. In Salon-de-Provence kann man auch die Savonnerie Traditionnelle Marius Fabre besuchen. Hier wird in einem kleinen Museum neben einem Verkauf die Herstellung der Marseiller Seife vorgestellt (Siehe unten).

Bild: Salon-de-Provence hier Tour de l´Horloge vom Place Crousillat
Tour de l´Horloge vom Place Crousillat
Bild: Salon-de-Provence, Place Crousillat
Kunst am Place Crousillat

Bild: Château de l´Empéri in Salon-de-Provence
Château de l´Empéri
Bild: Château de l´Empéri in Salon-de-Provence
Bild: Château de l´Empéri in Salon-de-Provence
Im Innenhof der Burg
Bild: Château de l´Empéri in Salon-de-Provence

Links und rechts Burghof


Bild: Château de l´Empéri in Salon-de-Provence
Innenhof Château de l´Empéri
Bild: Kirche St-Michel in Salon-de-Provence
Blick von der Terrasse auf die Kirche St-Michel
Bild: Port Bourg Neuf in Salon-de-Provence
Porte Bourg-Neuf
Bild: Salon-de-Provence
und der Blick über die Stadt
Bild: Hôtel de Ville mit Statue des Ing. Adam de Craponne
Hôtel de Ville mit Statue des Ing. Adam de Craponne der Kanäle für die Bewässerung baute
Bild: Kirche st-Michel in Salon-de-Provence
Kirche St-Michel mit zwei Türmen

Bild: Salon-de-Provence, Eglise Saint-Michel
Bild: Salon-de-Provence, Eglise Saint-Michel

Bilder oben und unten im Innern der Eglise Saint-Michel

Bild: Salon-de-Provence, Eglise Saint-Michel
Hauptaltar der Eglise Saint-Michel

Beschreibung mit Bildern der "Maison de Nostradamus"

Michel de Nostredame, Symbolfigur der Renaissance, genannt "Nostradamus" stammte aus Saint-Rémy-de-Provence und ließ sich mit 44 Jahren in Salon nieder, wo er bis zu seinem Tod im Jahr 1566 blieb. Er war vor allem Arzt und untersuchte im Zuge humanistischer Strömungen jede Krankheit und jeden Körperteil in Bezug auf die Sternen- und Planetenkonstellationen. Seine astrologischen Studien veranlassten ihn 1555 seine berühmten Centurien zu veröffentlichen, welche auch im Museum zu sehen sind.

 

Ziel des Hauses, das als Museum fungiert, ist es das Publikum in die Intimität von Michel de Nostredame entsprechend seinem Lebensweg einzuführen. Die Darstellung seines Lebensweg ist eine Ton- und Lichtinszenierung. Wir hatten das Glück als wir das Haus besuchten, dass noch niemand da war, und so erhielten wir durch die drei Stockwerke eine deutschsprachige Darbietung. Wenn Ihr die Maison besucht, fragt nach dem deutschen Handzettel, in welchem jeder einzelne Raum beschrieben wird. Ich füge diese Beschreibung aber auch hier per PDF-Download bei.

Hier der Download der Beschreibung

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Bild: Salon-en-Provence, Maison de Nostradamus
Nostradamus als Kind
Bild: Salon-en-Provence, Maison de Nostradamus
Der junge Nostradamus

Bild: Salon-en-Provence, Maison de Nostradamus
Nostradamus als Heiler/Arzt
Bild: Salon-en-Provence, Maison de Nostradamus
Am Arbeitsplatz
Bild: Salon-en-Provence, Maison de Nostradamus
Das Arbeitszimmer
Transparente Treppe symbolisiert universelles Wissen, Aufstieg zur Himmelstadt
Transparente Treppe symbolisiert universelles Wissen, Aufstieg zur Himmelstadt

Bild: Salon-en-Provence, Maison de Nostradamus
Im großen Saal der große Kalender, Nostradamus der Astrologe
Bild: Salon-en-Provence, Maison de Nostradamus
Großer Saal, rechts Sternenhimmel

Bild: Salon-en-Provence, Maison de Nostradamus
Im großen Saal
Bild: Salon-en-Provence, Maison de Nostradamus
Bild: Salon-en-Provence, Maison de Nostradamus

Bild: Salon-en-Provence, Maison de Nostradamus
Die Centurien über 3 Etagen an einer Treppe
Bild: Salon-en-Provence, Maison de Nostradamus
Testament von Nostradamus
Bild: Salon-en-Provence, Maison de Nostradamus, die Centurien von 1555
Die Centurien Ausgabe 1555
Bild: Salon-en-Provence, Maison de Nostradamus
Die Freundschaft mit Katharina von Medici
Bild: Salon-en-Provence, Maison de Nostradamus
Der Ehevertrag mit mit Anna Ponsard vom 11.11.1547
Bild: Salon-en-Provence, Maison de Nostradamus
Nostradamus am Eingang zum Museum


Bild: Hochzeitsgesellschaft vor dem Hôtel de Ville in Salon-de-Provence
arabische Hochzeitsgesellschaft vor dem Hôtel de Ville
Bild: Salon de Provence Blumenschmuck der Stadt
Herbstschmuck in der Stadt
Bild: Salon-de-Provence
im Kern der Stadt
Bild: Salon-de-Provence
Herbstschmuck

Bild: Maison de Nostradamus in Salon-de-Provence
Maison de Nostradamus
Bild: in den Straßen von Salon-de-Provence
in den Straßen von Salon-de-Provence
Bild: Altstadt Salon-de-Provence
Altstadt

Bild: Salon-de-Provence
Straßenszene
Bild: Port de l´Horloge in Salon-de-Provence
Porte de l´Horloge
Bild: Salon-de-Provence
enge Gassen
Bild: Salon-de-Provence
Geschäftstraße
Bild: Robert-de-Lamanon-Brunnen von 1859 in Salon-de-Provence
Robert-de-Lamanon-Brunnen von 1859


Beschreibung und Geschichte der Savonnerie Marius Fabre

1900 gründete Marius Fabre die Seifenfabrik in Salon-de-Provence. Die Stadt erlebte zu dieser Zeit einen wirtschaftlichen Wohlstandes, der sich auf die Herstellung und den Handel mit Olivenöl, Seife und Kaffee stützte. Marius entwickelte schnell einen großen Kundenstamm, durch die Begründung eines großen Vertreternetz und durch einen Versandhandel. 1927 wurden die Räumlichkeiten schon vergrößert auch mit riesigen Tanks für die Herstellung der Seifen. Schon bald fuhren 2 Lastwagen täglich nach Marseille un die Waren zum Dock zu bringen. Man beschäftigte bis zu 70 Arbeiter. In den 1940er Jahren kam der Niedergang der Seifenfabrik in Marseille, wobei aber die Seifenfabrik Marius Fabre durch die Suche nach anderen Absatzmöglichkeiten die Krise überwinden konnte. Auch in den Jahren ab 1950 schließen viele Seifenfabriken in der Region um Marseille ihre Pforten aufgrund der entstehenden neuen Produkte. Aber auch hier konnte die Seifenfabrik Marius Fabre die Schwierigkeiten überwinden. In den Jahren ab 1970 wurde der Verkauf der Seifenprodukte immer schwierigen, denn es gab viele neue andere Produkte und die Gewohnheiten der Kunden änderten sich. Nach der Übernahme durch Henri, dem Sohn von Marius, im Jahre 1973 übergab dieser 1987 an seine jüngste Tochter Marie-Helene und seinen Schwiegersohn Robert Bousquet. 

Die Besinnung zum Ursprünglichen bei der Kundschaft brachte neuen Erfolg. Der Export konnte gesteigert werden und man errang internationale Anerkennung. 2010 feierte man das 110jährige Bestehen.

Heute sind in der Seifenfabrik Marius Fabre 25 Mitarbeiter beschäftigt, und man betreibt den Vertrieb in Frankreich und im Ausland über viele Handelsvertreter. Die Fabrik wird heute von den Urenkeln von Marius Fabre, Marie und Julie Bousquet-Fabre in alter Familientradition weiter geführt.

 

Interessant ist der Besuch des Seifenmuseum wo man die Herstellung sehr genau verfolgen kann. Zu sehen sind die alten Werkzeuge der Seifenherstellung. Fotos und ein kleiner Film zeigen die Herstellung früher und heute. 

 

Die Öffnungszeiten sowohl für das Museum als auch für den Verkauf sind Montag bis Samstag von 9:30 - 12:00 Uhr und 14:00 - 17:30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

 

Noch mehr Information findet Ihr auf der Seite: www.marius-fabre.com

Bild: Einfahrt zur Savonnerie Marius Fabre in Salon-de-Provence
Einfahrt zur Savonnerie Marius Fabre
Bild: Museum der Savonnerie Marius Fabre in Salon-de-Provence
Museum
Bild: Museum der Savonnerie Marius Fabre in Salon-de-Provence
Waschbrett mit Seife

Bild: Museum der Savonnerie Marius Fabre in Salon-de-Provence
Utensilien der alten Seifenfabrik
Bild: Museum der Savonnerie Marius Fabre in Salon-de-Provence
alte Seifen mit Prägung

Bild: Museum der Savonnerie Marius Fabre in Salon-de-Provence
Prägestempel
Bild: Museum der Savonnerie Marius Fabre in Salon-de-Provence
Prägestempel und Formen
Bild: Museum der Savonnerie Marius Fabre in Salon-de-Provence
alte Produktionsmaschine
Bild: Verkauf der Savonnerie Marius Fabre in Salon-de-Provence
im Verkaufsladen
Bild: Museum der Savonnerie Marius Fabre in Salon-de-Provence
Laborgeräte
Bild: Museum der Savonnerie Marius Fabre in Salon-de-Provence
Seifenpresse
Bild: Verkauf der Savonnerie Marius Fabre in Salon-de-Provence
Verkauf


TIPP:

 

Au Chardon Bleu

Pâtissier-Chocolatier-Glacier-Cocktail-Trateur

45 cours Camille Pelletan

 

13300 Salon-de-Provence

Tel: 04 90 56 15 75

www.auchardonbleu.net

Schaut Euch mal die Webseite an, da läuft einem das Wasser im Munde schon zusammen.

Manchmal haben wir Lust auf ein Stück Kuchen und dazu eine Tasse Kaffee, was es ja in Frankreich selten gibt. Hier aber findet Ihr es mit einem Sitzplatz wie in einem deutschen Cafe.



TIPP:

 

ganz in der Nähe liegt Château de la Barben, das man besichtigen kann.